K O N S I L I E N Z - M O D E L L
“Um ganzheitlich an sich selbst zu arbeiten, kombiniert das Konsilienz-Modell über 220 Indikatoren in 33 Handlungsfeldern, um die eigene Identität kennen zu lernen, ständig weiter zu entwickeln und in einer fortlaufenden Balance zu vervollkommnen.”
V I N C E N T C. K Ü N G Geschäftsführer
Das Konsilienz-Modell ist die Quintessenz jeder Identität und damit das neutrale Rahmen-Konzept für jede darauf folgende Identitätsarbeit.
Konsilienz-Modell:
Detaillierte Erklärung des Begriffes
In der Wissenschaft und Geschichte steht der Begriff Konsilienz für das Prinzip, dass Beweise aus unabhängigen Quellen zu ganzheitlichen Schlussfolgerungen konvergieren.
In der Identitätsarbeit fasst der Konsilienzbegriff weitaus mehr zusammen. Nämlich das bewusste, eigenverantwortliche, selbstbestimmte und vor allem ganzheitliche Gestalten des eigenen Lebens.
Konsilienz steht also für das proaktive sowie fortlaufende Schaffen an sich selbst. Eine Arbeit, in der das Konsilienz-Modell gleich verschiedene Ansätze zusammenzieht. Es ist ein Zusammenzug von systemischen, lösungsorientierten und konstruktiven Ansätzen. Ansätze die in sich selbst und einer ständigen Wechselwirkung mit dem Umfeld funktionieren.
Einerseits um die Vergangenheit einzuordnen. Andererseits aber vor allem auch, um nach vorne zu schauen. Um so den hochdynamischen Prozess aktiv und konstruktiv «Mit-zu-Steuern». Eine Steuerung, in dem die Entwicklungsfähigkeit des Menschen im Zentrum steht. Nach einem christlich humanistischen Ansatz.
Dies ist ein Ansatz der immer beliebter wird. Ganz klar auch eine holistische Lebenseinstellung. Die Überzeugung, dass natürliche Systeme ihre vollen Eigenschaften erst als Ganzes bekommen. Und eben nicht aus der reinen Zusammensetzung aller Teile bekommen. Selbst dann nicht, wenn einzelnen Beweisquellen für sich allein so stark wären. Denn auch Menschen können sich abfragen, um über sich selbst, im Kleinen, wie auch im grossen Ganzen, Bescheid zu wissen. Denn mit einem ganzheitlichen Ansatz fliessen individuelle Aufgabenkomplexe aus beruflichen sowie lebens- und gesellschaftsbedeutenden Handlungssituationen zusammen.
So entstehen aus mehrdimensionalen Verknüpfungen über 33 Handlungsfelder als überschaubare Felder, die Handlungsansätze möglich machen. Schliesslich sollte Unerwartetes vor allem nicht Unvorbereiteten passieren. Weil sonst Unvorbereitete oft umgehend in eine Intervention, mit einer darauffolgenden Rehabilitation gedrängt werden.
Darum gewinnt eine regelmässig präventive Selbstanalyse an Bedeutung. Denn sie zeigt auf einen Blick wo Potential, aber auch Gefahren liegen. Diese klaren Fakten erlauben schliesslich ein punktgenaues Selbstmanagement, an über 220 Indikatoren.
Ein Prozess der automatisch die individuelle Kompetenz erhöht. Kompetenz, die gezielt die persönliche Resilienz stärkt. Eine Kraft, die sich in den energetischen Ressourcen zeigt. Diese alles zusammenfassende Emergenz zeigt sich im Lebensflow. Dieses Empowerment wirkt in jedem Umfeld als authentische Präsenz. Eine Identität die nun fähig ist, sich im eigenen Leben zu verwirklichen.
In unserer hochpluralisierten und fluiden Gesellschaft wird diese individuelle Verwirklichung eine immer wichtigere Ressource. Denn diese trainierbare Gegebenheit gibt uns den «Sinn» für die höchst persönliche Lebensführung. Das Konsilienz-Modell wird damit zu einer Art Rahmen-Konzept, welches jedes Leben sicht- und steuerbar macht.
Schlussfazit:
Christof Küng gilt als der eigentliche Erfinder des Konsilienz-Modelles; denn er arbeitet seit 1996 bis heute fortlaufend an der entsprechenden Entwicklung. Diese über Jahrzehnte lange Weiterentwicklung führt heute jede Identität in die Selbstverwirklichung. Bewiesen hat es mein schwerkranker Vater auf seinem letzten Lebensabschnitt, indem er das Konsilienz-Modell bei sich selbst angewendet hat. Ich – Vincent C. Küng – übernehme seine letzte Überzeugung, als Grundlage der Küng Identity Group, in der zweiten Generation. Denn in einer digitalen, hochpluralisierten und fluiden Medien- und Konsum-Gesellschaft ist die Ressource „Sinn“ eine wichtige, und vor allem auch existentielle Grundlage der Lebensführung. Die einzigartige, menschliche Form braucht darum ein Konsilienz-Modell, um die eigene Reflektionsfähigkeit, die eigene Erfahrung, die eigenen Eindrücken, Episoden und Fragmenten zu ordnen, zu bearbeiten, zu Entwicklung und zudem fortlaufend zu begreifen. Nur so können sich Menschen selbst verwirklichen und bekommen damit folgende Fähigkeiten.